MarkenInformation:
Sinnvolle Arbeit wird immer von Menschen für Menschen geleistet. Seit der Gründung 1956 fertigen die zur JAB-Anstoetz-Gruppe gehörenden BW Bielefelder Werkstätten handwerkliche Spitzenprodukte für anspruchsvolle Möbelkenner. Auch heute noch ist das Bekenntnis zu allerhöchster Qualität von Material und Verarbeitung für die 140 Mitarbeiter Verpflichtung und Ansporn zugleich. Es ist allerdings erst die von der Klassik inspirierte, dauerhaft gültige Formensprache, die die wahre Wertbeständigkeit eines BW Möbels ausmacht.
Wertarbeit- Qualitätsanspruch der BW Bielefelder Werkstätten
Ausgangspunkt aller Entwicklungsüberlegungen ist unser hoher Anspruch an Qualität und Gebrauchsnutzen der Möbel. International renommierte Designer begleiten die Abstimmung von Gestaltung, Polstertechnik und den exklusiven Textilien. Unverzichtbar für die Herstellung eines Premiumproduktes sind unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter, die häufig ihre Fachkompetenz im eigenen Hause erworben haben. Mit Handwerkskunst und Liebe zum Detail erschaffen sie echte „Lebensgefährten”, deren Langlebigkeit wie selbstverständlich auch der ökologischen Verantwortung Rechnung trägt.
Wertschätzung – Kontakt zu den BW Bielefelder Werkstätten
Für die Kunden der BW Bielefelder Werkstätten ist Wohnkultur ein wichtiges Stück Lebensqualität. Ihren individuellen Wünschen gerecht zu werden, ist eine tägliche Herausforderung für uns. Am Firmenstandort Bielefeld befinden sich neben Produktion und Verwaltung großzügige Ausstellungsräume. Dort kann das Produktionsprogramm in seiner Vielfalt unter fachkundiger Beratung in Augenschein genommen werden. Der Verkauf findet ausschließlich über die Fachhandelspartner statt.
Die Faladesa Gruppe besteht seit über 40 Jahren und bietet zur Zeit über 1000 exklusive Artikel an.
Ekornes ASA ist der größte Möbelproduzent Skandinaviens mit bekannten Marken wie Ekornes®, Stressless® und Svane®. Während Stressless® eine der bekanntesten Möbelmarken weltweit ist, sind Ekornes® und Svane® führende Möbelmarken in Norwegen. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Norwegen - die weltweite Vermarktung übernehmen nationale und regionale Verkaufsgesellschaften.
Ziel von Ekornes ist es einer der weltweit führenden Anbieter von Wohnmöbeln zu sein.
Die Produkte sind sowohl beim Preis, als auch im Design an die Wünsche eines breiten Publikums ausgerichtet. Bei der Entwicklung und Herstellung wird großer Wert auf exzellenten Komfort und Funktionalität gelegt.
Ekornes ASA ist die Muttergesellschaft der Ekornes Group. Die Produktion ist nach Produktgruppen unterteilt: Stressless, Ekornes Collection (Sofas) und Svane (Matratzen). Ekornes ASA übernimmt die gemeinsamen Services, insbesondere Management, Marketing, Einkauf, Buchhaltung und Finanzen sowie die Produktentwicklung für Stressless und Ekornes Collection
Die Ekornes Geschichte
1934
Die Produktion der J.E. Ekornes Fjærfabrikk begann 1934 mit drei Angestellten und Maschinen aus Deutschland. Die Möbelindustrie in Sunnmøre war gerade in Gang gekommen, als der Gründer Jens Ekornes hier seine ersten Kunden fand. Bald wurden die Federn für Möbel und Matratzen im ganzen Land verkauft.
Es warteten große Herausforderungen. Als die Produktion von Federn lief, interessierte man sich natürlich auch für die Produktion von Matratzen. Und es sollte etwas anderes werden als die herkömmlichen, schweren Stahlfedermatratzen mit Holzrahmen und schlechter Schnürung
Auf einer Ausstellung sah Jens Ekornes eine englische Matratzeneinlage, die eine große Anzahl von Federn aufwies, welche auf beiden Seiten mit Stahlspiralen zusammengebunden waren. Er erkannte sofort, dass dieses System auch bei normalen Matratzeneinlagen verwendet werden konnte. Sobald er wieder zu Hause war, probierte er dies mit dem Werksleiter Nils Sjøholt aus.
Schon bald konnten sie die erste Svane®-Matratze präsentieren. Von nun an entstanden in rascher Folge neue Produkte, neue Werke wurden gegründet und das Personal nahm konstant zu.
1935-38
Jens Ekornes stellt eine neue Idee für Einlagefedern auf der großen Möbelausstellung in Ålesund vor. Die Federn werden mit Stahlspiralen zusammengebunden, sodass sich die Einlage für Möbelpolster und Matratzen eignet.
Die erste Svane®-Matratze kommt auf den Markt. Sie wird in drei Ausführungen angeboten: Eva, Ideal und Rekord.
1946
Jens Ekornes geht in die USA und arbeitet in einer Matratzenfabrik, um in diesem Bereich dazuzulernen. Während seiner Abwesenheit übernehmen die Brüder Martin und Leif die Geschäfte zu Hause in Ikornnes. In den USA kauft Jens Ekornes Maschinen für die Produktion von gepolsterten Federmatratzen. Diese ermöglichen die Rationalisierung der Produktion.Damit kann die Svane®-Matratze zu einem niedrigeren Preis verkauft werden. Ein Experte aus den USA hilft ihm beim Aufstellen der Maschinen und bildet das norwegische Personal in ihrer Anwendung aus.
1947
Das Werk beginnt auch mit der Herstellung von Holzmöbelteilen für Schlafsofas und Matratzensockeln.
1955
Die Matratzenproduktion floriert in Ikornnes und man beginnt auch in Bodø mit der Herstellung. Dies geschieht in Verbindung mit der Durchführung des Nordnorwegen-Plans.
1959
J.E. Ekornes AS beginnt mit der Produktion von Schaumstoff - eine wichtige Komponente der Fabrikation eigener Ekornes® Matratzen und -Möbel. Der Schaumstoff wird aber auch für den Verkauf auf dem allgemeinen Markt produziert.
1962
Ekornes Fetsund wird außerhalb Oslos gegründet. Hier werden Matratzen und Möbel produziert.
1 966
Die ersten Wohnzimmermöbel werden von Ekornes auf den Markt gebracht. Als erster Möbelhersteller in Norwegen verteilt Ekornes Informationen über seine Produkte an jeden Haushalt im ganzen Land. Diese Informationen nennen sich "Svaneinformasjonen". Seitdem wird der Erfolg durch das jährliche Versenden des Ekornes-Kataloges fortgesetzt. Die Möbel werden von nun an unter einem Markennamen auf den Markt gebracht.
Die EkornesFamilie kauft die Aktiengesellschaft Vik & Blindheim Møbelfabrikk AS und der Firmenname wird in Svane Møbler AS geändert.
1967
Ekornes übernimmt die Produktionsstätten für Nirva-Matratzen von DFU. Andere Stätten werden von Steen & Strøm für Paradis-Matratzen übernommen.
Die Produktion von Schaumstoff startet im Werk von Fetsund. Ein Werk für die Produktion von Nadelfilzteppichen wird gegründet. Die Produktion wird von Tarkett/Fagertun AS vermarktet.
1969
Die Matratzenproduktion zieht von Ikornnes nach Fetsund um. Ekornes bringt die ersten Lederwohnzimmermöbel auf den Markt.
1970
Ekornes ändert seine Politik und konzentriert sich auf den selektiven Verkauf auf dem norwegischen Markt. Die Anzahl der Händler wird von etwa 1200 auf 200 reduziert und der Name der lokalen Händler wird in die Versandkataloge aufgenommen.
Ekornes beantragt ein Patent für Stressless®.
1971
Die erste Stressless® Matratze kommt auf den norwegischen Markt. Der Erfolg von Stressless® bringt eine kräftige Expansion und eine Automation in der Stahlabteilung mit sich. Mit Stressless® tritt Ekornes in seine expansivste Phase ein.
1972
Ekornes übernimmt von Helly Hansen die Produktion von Schaumstoffmatratzen. Diese werden weiterhin von Helly Hansen vermarktet.
1974
Svane Møbler AS beginnt eine Zusammenarbeit mit Stranda Lenestolfabrikk AS und übernimmt 51% der Aktien. Im selben Jahr bringen Jens und Petrine Ekornes drei Viertel der Aktien an J.E. Ekornes Fabrikker AS in eine Stiftung ein mit dem Namen "Jens Ellingsen Ekornes og hustru Petrine Ekornes stiftelse til fremme av utviklingshjelp gjennom det Norske Misjonsselskap".
1975
Die Ekornes-Gruppe setzt über 100 Millionen Kronen um.
1976
Die Produktion im Fetsund-Werk wird durch einen Brand stillgelegt. Das neue Werk wird von 1976 bis 78 aufgebaut. Svane Møbler AS wird Hauptaktionär an Gjerde Møbler AS. Im selben Jahr wird Ekornes Grodås AS mit Svane Møbler AS als Hauptaktionär gegründet.
1977
Die Ekornes-Gruppe wird zum größten Möbelhersteller in Skandinavien
1978
Ekornes geht eine Kooperation mit dem Möbelunternehmen A. Huseby & Sønn AS in Våler in den Bereichen Marketing, Werbung und Design ein. Ekornes/Huseby richten eine gemeinsame Verkaufsorganisation und eine gemeinsame Ausstellung in Oslo und Kopenhagen ein.
Seit 1974 hält die EDV-Technik im Wirtschaftssystem Einzug. 1978 tritt Ekornes endgültig in das Computerzeitalter ein. Das Online-EDV-System für Auftragsverarbeitung, Rechnungsstellung, Statistik und Produktionssteuerung wird in Betrieb genommen. Eine permanente Niederlassung und Ausstellung wird in der Torggata 5 und 7 in Oslo eingerichtet.
1979
Ekornes beginnt die Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Möbelunternehmen P.I. Langlos Fabrikker AS und übernimmt 49% der Aktien. Svane Møbler AS wird in Ekornes Møbler AS umbenannt.
1980
Mit der Stressless® Serie werden 100 Millionen Kronen umgesetzt, ein weiterer Meilenstein ist erreicht. Der Export zeigt eine positive Tendenz. Eine dreijährige Verkaufskampagne in den USA wird durch die Exportfirma Westnofa eingeläutet. Seit diesem Zeitpunkt sind die USA der größte Exportmarkt für Ekornes.
Ekornes bezieht ein neues Verwaltungsgebäude mit Showroom, Versammlungsraum, Kantine und Büros auf 2.700 m2.
1982/83
Die Eigentümerstruktur der Ekornes-Gruppe wird geändert und alle Gesellschaften werden den Regeln der Konzernbesteuerung unterworfen. Ekornes Møbler AS, seit der zweiten Generation im Besitz der Ekornes-Familie, kauft A-Aktien an J.E. Ekornes Fabrikker AS, und B-Aktien der Stiftung auf. Der Generationenwechsel war damit durchgeführt. Ekornes Møbler AS besitzt jetzt 90% an J.E. Ekornes Fabrikker AS, Ekornes Grodås AS, Stranda Lenestolfabrikk AS, Gjerde Møbler AS und P.I. Langlos Fabrikker AS. (Mindestens 90% ist eine Bedingung für die Konzernbesteuerung.)
Die Ausstellungsfläche im Bella Centeret in Kopenhagen wird von 250 m2 auf 700 m2 erweitert und Ekornes gründet eine Europa-Niederlassung unter dem Namen J.E. Ekornes ApS.
1983
Im Export werden über 100 Millionen Kronen umgesetzt und Stressless® Nr. 500.000 wird registriert. Die Verhältnisse legen jetzt die Gründung der Vertriebsgesellschaft Ekornes Ltd. in England nahe. Der Erfolg des Unternehmens auf dem Exportmarkt erregt Aufsehen und die Firma erhält 1983 den Exportpreis.
J.E. Ekornes Fabrikker AS und Ekornes Møbler AS fusionieren. Der Name des neuen Unternehmens lautet J.E. Ekornes AS.
1984
Der Betrieb feiert das fünfzigjährige Jubiläum. Mitarbeiter und Kunden feiern diesen Anlass angemessen. Im Laufe des Jahres erhalten 1500 Möbelhändler und Verkäufer eine Einladung in das Hauptwerk in Ikornnes zur Präsentation der Produkte des Unternehmens.
Ekornes übernimmt die Aktienmehrheit an Velledalen Fabrikker AS und 75% der Aktien an Ulferts AB, Tibro in Schweden. Die Produktion der Abteilung in Vik (früher Ekornes Møbler AS) wird in das Velledalen-Werk in Straumgjerde verlegt.
Der Kauf von Ulferts AB führt zu einer Verdoppelung der Produktionskapazität der Gruppe, zu einer erweiterten Warenauswahl und zu einem Zugang zu einer vollständigen Verkaufsorganisation in Schweden und Großbritannien. Am Jahresende hat sich die Anzahl der Mitarbeiter verdoppelt, von 795 Ende 1983 auf 1.585.
1985
Ekornes produziert mittlerweile in 8 norwegischen Werken in Norwegen und bei Ulferts AB in Schweden. Im Oktober 1985 übernimmt Ekornes auch ein Möbelunternehmen in Westdeutschland, das Erpo Möbelwerk J.E. Ekornes Gmbh & Co. Ekornes übernimmt die restlichen 25% der Aktien an Ulferts AB von Asken AB und ist damit hundertprozentiger Eigner. Ekornes gründet eine Vertriebsgesellschaft in Finnland, Oy Ekornes AB, und in den USA, Ekornes Inc.
1985 stockt Ekornes das Kapital auf und verkauft 250.000 A-Aktien und 250.000 B-Aktien. (Die B-Aktien werden von der Ekornes-Familie verkauft.) Die Emission weist ein Volumen von etwa 100 Millionen Kronen auf. Die Emission wird von Sunndal & Co. AS in Kooperation mit
Sunnmørsbanken AS und Christiania Bank und Kreditkasse AS durchgeführt. Die Emission bringt J.E. Ekornes AS 50 Millionen Kronen frisches Eigenkapital ein.
Das wirtschaftliche Ergebnis für 1985 bricht die 50 Jahre währende Tradition positiver Jahresergebnisse und erstmals ist das Ergebnis für J.E. Ekornes AS und Konzern negativ.
1986
Es werden für das Geschäftsjahr 1985 keine Dividenden ausbezahlt. Im Rahmen einer Fondsemission erhalten Neuaktionäre, die bei der Fondsemission im April Aktien erwerben, eine Fondsaktie für zwei alte Aktien.
Im zweiten Halbjahr 1986 wird ein Plan für die Konsolidierung und Umstrukturierung des Konzerns beschlossen und umgesetzt. Der Plan beinhaltet eine Reduzierung der Produktionsstätten und eine erhebliche Kürzung des Mitarbeiterstamms in Norwegen und Schweden.
Polstermöbel werden jetzt in den drei Werken Ekornes Erpo, Ulferts Stopp und Ekornes Stranda AS produziert. Stranda konzentriert die Produktion auf Polstermöbel mit sichtbaren Holzteilen in Kooperation mit Ekornes Grodås AS.
Die Schrankproduktion mit dazugehörigen Tischen und Stühlen erfolgt bei Ulferts Tre. Die Sesselproduktion wird auf Ikornnes konzentriert und Produktion und Verkauf von Matratzen und Polstermaterialien werden nach Fetsund verlegt.
Ende 1986 verfügt der Konzern über 1.665 Mitarbeiter.
1987
Der Verwaltungsdirektor Jens Petter Ekornes scheidet auf eigenen Wunsch 1987 aus dem Unternehmen aus. Zum selben Zeitpunkt übernimmt Bent Nilsson seine Stellung.
Die Strukturveränderung, die die Unternehmensführung 1986 beschloss, wird 1987 durchgeführt. Im Rahmen der Veränderungen werden 3 Produktionsstätten stillgelegt.
Die Bettfabrik in Tibro wird nach Fetsund verlegt. Die beiden Werke in Stranda werden zusammengelegt und es entsteht Velledalen Fabrikker AS. Gleichzeitig wird die Produktion bei Gjerde Fabrikker AS der direkten Kontrolle des Werksleiters in Ikornnes unterstellt.
Die Mitarbeiterzahl im Konzern wird auf 228 Personen gekürzt.
Mit den Banken des Unternehmens wird eine Umwandlung von kurzfristigen Valutaanleihen in langfristige Verbindlichkeiten über insgesamt 110 Millionen Kronen vereinbart.
1988
1987/88 wird der Vertrieb in Schweden von der Produktionsstätte in Schweden getrennt. Das Unternehmen nennt sich Ekornes Sverige AB. Die beiden Holzfabriken in Tibro werden verkauft und es wird für die Polsterfabrik in Tibro ein "Sale/Lease-Back"-Abkommen geschlossen. Im Laufe des Jahres werden die operativen Einheiten in dezentrale Profit Center umorganisiert. Ziel der Umorganisierung ist eine Trennung von Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Die Vertriebsgesellschaften kaufen Fertigwaren von den eigenen und kooperierenden Produktionsgesellschaften des Konzerns und verkaufen diese an die Händler im jeweiligen Markt weiter.
Ende 1988 hat sich die Anzahl der Mitarbeiter auf 1.059 gegenüber 1.437 87/88 reduziert.
1989
Nach Abwicklung der Schrankfabrik in Tibro konzentriert sich Ekornes auf eine Zusammenarbeit mit dem Plattenmöbelwerk Domino AS. Die Kooperation startet Mai/Juni 1989.
Ekornes gründet die französische Vertriebsgesellschaft Ekornes France S.A.R.L. Die neue Vertriebsgesellschaft ist ab 1. Januar 1990 operativ.
Die Matratzenproduktion in Bodø wird abgewickelt.
Ekornes beteiligt sich im Dezember 1989 mit 33% an Domino AS.
Ende 1989 verfügt der Konzern über 979 Mitarbeiter.
1990
Auf der Vollversammlung im Juni 1990 treten Unternehmensführung und Verwaltungsdirektor zurück, nachdem der Vorschlag zur Refinanzierung nicht angenommen wird. Es wird eine neue Unternehmensführung berufen, und Jens Petter Ekornes übernimmt mit sofortiger Wirkung wieder die Stelle des Verwaltungsdirektors.
Wegen des schlechten Ergebnisses für 1990 wird der folgende Refinanzierungsplan im Laufe des zweiten Halbjahres in Zusammenarbeit mit den größten Gläubigern durchgeführt: Zuführung neuen Aktienkapitals 43.073.880,- Kronen
Zuführung haftender Wandelanleihen von bestehenden Aktionären 2.700.000 Kronen
Zuführung neuer haftender Anleihen von DU (SND) 20.000.000 Kronen
Umwandlung bestehender Schulden bei CBK in haftende Wandelanleihen 50.000.000 Kronen
Zuführung von Betriebskredit 47.000.000 Kronen
Das haftende Kapital unter Pkt. 3 und 4 ist drei Jahre zins- und abzugsfrei.
Der Konzern erwirtschaftet 1990 einen Verlust von 157,5 Millionen Kronen. Das Aktienkapital ist erschöpft und das Eigenkapitel beträgt am 31.12.90 -53,8 Millionen norwegische Kronen. Die Unternehmensführung beschließt auf Grundlage der Refinanzierung und des Handlungsplans von 1991 die Fortführung des Betriebs.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 882.
1991
Der Verkauf von Domino AS in Dänemark scheitert. Nach Schuldenverhandlungen beschließt das Unternehmen im Februar 1991, einen Konkursantrag zu stellen. Die Produktion übernimmt Huseby AS und die Zusammenarbeit mit Huseby wird wiederaufgenommen.
Der Konzern arbeitet 1991 weiterhin an der Durchführung des Maßnahmenplans von 1990, um die wirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern.
Im Februar beschließt die Unternehmensführung, die Holzbearbeitung von Stranda nach Grodås zu verlegen.
Ende 1991 beträgt die Mitarbeiterzahl 739.
1992
Im Lauf von 1992 werden zwei Kapitalsenkungen von J.E. Ekornes AS beschlossen.
Auf der Vollversammlung am 29. Juni wird das Aktienkapitel über 72.073.880 Kronen auf 0 Kronen gesenkt. Der Betrag wird zur Deckung von Verlusten verwendet, die anderweitig nicht gedeckt werden konnten. Die Kapitalreduzierung wurde durch das Einlösen von Aktien durchgeführt. Die Wandelanleihe der Familie Ekornes über 2.700.000 Kronen wird in Aktien umgewandelt. Das neue Aktienkapital beträgt danach 2.052.000 Kronen.
Auf der Vollversammlung des Unternehmens am 5. Oktober 1992 wird auch die Reduzierung des Aktienkapitals von 2.052.000 Kronen beschlossen. Auch diese Kapitalreduzierung wird durch das Einlösen von Aktien durchgeführt. Gleichzeitig mit der Kapitalreduzierung werden 1.026.000 neue Aktien zu 1 Krone gezeichnet. Diese Aktien bilden das Aktienkapital des Unternehmens am 31. Dezember 1992. Seit 1984 erzielt die Ekornes-Gruppe erstmals wieder einen Gewinn. Die Mitarbeiterzahl beträgt am Jahresende 786
1993
Kreditkassen und Teile der Familie Ekornes werden Hauptaktionäre mit 70% bzw. 30% über die Investorgesellschaft Ekornes Invest AS.
Aufstockung des Aktienkapitals von J.E. Ekornes AS auf 30 Millionen Kronen.
Reduzierung von haftenden Anleihen über 70 Millionen Kronen und Pfandschuld über 3 Millionen Kronen.
Umwandlung der Pfandschuld bei CBK über 32 Millionen Kronen in neue haftende Anleihen und Zuteilung einer neuen haftenden Anleihe von SND über 20 Millionen Kronen.
Das Eigenkapital wächst um 102 Millionen Kronen und ist wieder im positiven Bereich.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 711.
1994
Der Betrieb feiert das sechzigjährige Jubiläum.
Die Produktionsstätte in Deutschland (Erpo) wird im September verkauft. Ekornes hat 4 Produktionsstätten, alle in Norwegen.
* Ekornes Fetsund AS, Fetsund - Produktion von Matratzen und Schaumstoff.
* J.E. Ekornes AS, Ikornnes - Produktion von Stressless-Sesseln und -Sofas und Schaumstoff
* Ekornes Stranda AS, Stranda - Produktion von Sofas.
* Ekornes Grodås AS, Grodås - Produktion von Holzteilen, vor allem als Unterlieferant für Stranda und Ikornnes.
Die Vertriebsgesellschaften in Schweden und Dänemark stellen ihre Tätigkeit ein und die Vertriebs/Marketingaktivitäten werden unter einem Dach, Ekornes Skandinavia AS, mit Sitz in der Hauptverwaltung in Ikornnes zusammengefasst.
Ekornes Invest AS wird in Ekornes AS umbenannt und wird zur Muttergesellschaft des Konzerns.
Das Aktienkapital von Ekornes AS wird auf 29.331.980 Kronen erhöht.
Die Aktien befinden sich im Besitz von Christiania Management AS (69,9%) und der Familie Ekornes (29,9%) und einiger Minderheitsaktionäre (0,2%), die ihre Aktien von J.E. Ekornes AS in Aktien von Ekornes AS umgetauscht haben.
J.E. Ekornes AS ist danach im alleinigen Besitz von Ekornes AS.
Aus dem ehemaligen Unternehmen Ekornes AS wird die Firma Ekornes Fonds AS.
Das Ergebnis von Ekornes für 1994 wird zum besten in der Unternehmensgeschichte. Nach Finanzierungskosten beträgt der Gewinn 64,4 Millionen Kronen, ein Zuwachs gegenüber 1993 um 47,3 Millionen Kronen.
Die Mitarbeiteranzahl beträgt am Jahresende 639.
1995
Ekornes AS beantragt am 10. Februar die Notierung an der Osloer Börse. Der Antrag wird am 1. März 1995 genehmigt.
Ekornes AS nimmt eine öffentliche Kapitalerhöhung vor und verkauft Aktien. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 17. März 1995. Das Aktienkapital des Unternehmens beträgt nach der Kapitalerhöhung 32.231.980 Kronen, verteilt auf 6.446.396 Aktien zu 5 Kronen. Der größte Aktionär des Unternehmens ist Christiania Management AS.
Der Kurs wird an der Osloer Börse zum ersten Mal am 6. April notiert.
Ekornes® erzielt mit 79,6 Millionen Kronen das beste Betriebsergebnis in seiner Geschichte .
1996
Im Januar 1996 wird aus Ekornes AS das Unternehmen Ekornes ASA gemäß der Änderung des Aktiengesetzes im Rahmen einer Anpassung an eine EU-Vereinbarung. Am 1. Mai übernimmt Ekornes den Betrieb bei Utgård Mestermøbler AS, Hareid, und pachtet die Produktionsstätte. Ekornes Hareid AS wird am 25. April 1996 mit einem Aktienkapital von 3.000.000 Kronen gegründet. Die Aktien befinden sich im Besitz von Ekornes ASA.
Ekornes ASA kauft Anlagen und Grundstücke von Jarnes & Krokå, Ikofisk-Werk, und den Besitz von Signe Langdal auf. Es handelt sich um Nachbarn des Werks in Ikornnes.
60-jähriges Jubiläum der Svane®-Matratze mit Markteinführung einer neuen Matratzenkollektion.
25-jähriges Jubiläum von Stressless®.
Am 25. Juni wird Nils-Fredrik Drabløs Verwaltungsdirektor von Ekornes ASA. Zum selben Zeitpunkt wird Jens Petter Ekornes Konzernchef.
Kräftige Kapitalerhöhung für den Betrieb in Ikornnes. Es werden etwa 80 neue Mitarbeiter in Ikornnes eingestellt. Verdopplung der Kapazität in Fetsund im Herbst mit 40 neuen Mitarbeitern.
Fertigstellung des Umbaus und der Inbetriebnahme des Werks in Stranda. Investition von etwa 12 Millionen Kronen. Das Werk in Stranda wird zu einer der modernsten Möbelfabriken weltweit.
Ein Rekordergebnis für das dritte Jahr in Folge mit 121,8 Millionen Kronen (vor Steuern). Die Unternehmensführung beschließt die Auszahlung eines Bonus über einen halben Monatslohn für alle Mitarbeiter. Kosten etwa 8 Millionen Kronen.
Jahresumsatz 1996 796 Millionen Kronen. Mitarbeiteranzahl 914.
1997
Bei der ordentlichen Vollversammlung von Ekornes ASA am 17. März wird der Kauf von AS Vestlandske Møbler beschlossen. Der Kauf wird über eine korrigierte Kapitalerhöhung für die früheren Eigentümer von Vestlandske durchgeführt. Das neue Aktienkapital von Ekornes ASA beträgt danach 33.308.720 Kronen.
Die Vollversammlung beschließt einen Aktiensplitt von Ekornes ASA von 5 Kronen auf 1 Krone. Die Aktienanzahl beträgt nach dem Splitt 33.308.720.
„Polstermöbel für jede Lebenslage”
POLIPOL bedient klassisch ausgerichtete Wünsche und ist Komfort pur. – Für Sie ist Bequemlichkeit ein Stück Lebensqualität? Dann ist diese optisch ausgewogene Mischung genau richtig für Sie.
Als POLIPOL GmbH 1990 im ostwestfälischen Rahden gegründet, kann die gesamte Gruppe heute auf eine äußerst erfolgreiche Entwicklung zurückblicken: Die Geschichte des Unternehmens begann eigentlich an zwei Orten gleichzeitig, denn in Rahden wurde koordiniert, in Zehdenick bei Berlin gefertigt. Insgesamt 153 Mitarbeiter waren für unsere erste Polstermöbelserie verantwortlich.
Im Jahre 2008 ist POLIPOL ein inhabergeführter Mittelständler mit rund 4.000 Mitarbeitern im In- und Ausland. Am Hauptsitz Rahden befinden sich auch heute noch Verwaltung und Vertrieb, produziert wird in Zehdenick und an Standorten in Polen und Rumänien.
Die Unternehmensphilosophie – der Mensch im Zentrum
„POLIPOL – menschen & möbel”: Dieses kurze Statement umfasst die gesamte Philosophie unseres Hauses, denn er stellt den Menschen in das Zentrum unseres Handelns. So bringen wir jedem Kunden, jedem Handelspartner und jedem POLIPOL-Mitarbeiter hohe Wertschätzung entgegen. Wir setzen auf Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Kontinuität – und das mit höchster Aufmerksamkeit und großer Motivation!
Der stetig wachsende und heute europaweit operierende POLIPOL-Konzern hat als Unternehmen aus dem Mittelstand seine Bodenhaftung glücklicherweise nie verloren. Unsere Werte sind Beständigkeit und Seriosität; wir sind authentisch und immer ansprechbar. Zufriedene Gesichter bei unseren Handelspartnern und letztlich beim Kunden zeugen davon.
Unser wertvollstes Kapital sind unsere Mitarbeiter – ganz gleich, ob sie in der Verwaltung oder in der Produktion beschäftigt sind. Deshalb legen wir besonderen Wert auf einen angenehmes Miteinander am Arbeitsplatz und geben POLIPOL-Mitarbeitern die Möglichkeit zur beständigen persönlichen Entwicklung. Aus- und Weiterbildung sind deshalb stets Themen, die bei uns mit hoher Priorität behandelt werden.
Wir arbeiten erfolgreich zusammen und wir feiern zusammen, denn das gemeinschaftliche Miteinander ist ein wichtiger Aspekt unserer Unternehmensphilosophie. Gemeinsame Aktionen, sportliche Aktivitäten, Sommerfeste und vieles mehr resultieren daraus.
Einblicke in die Produktion – Handwerk erzeugt Qualität
POLIPOL-Produkte sind weit entfernt von maschinell gefertigter Massenware. Sie werden mit größter Sorgfalt in handwerklicher Tradition hergestellt und überzeugen gerade durch ihre „menschliche Komponente”, die durch gut ausgebildete Fachkräfte – z.B. Tischler, Polsterer, Schneider – in jedes Möbelstück eingearbeitet wird.
Die Verwendung hochwertiger Rohstoffe ist eine weitere Voraussetzung, um einen rundum erfreulichen, bleibenden Eindruck zu erzielen. Aus diesem Grund werden beispielsweise im Rahmenbau nur hochwertige Materialien verarbeitet; unsere erfahrenen Polsterer verwenden ausdauernde Schäume und die hohe Qualität der von POLIPOL ausgewählten Bezugsstoffe versteht sich von selbst.
EKA Möbelvertriebs GmbH
Die EKA-Möbelvertriebs GmbH ist Teil der Niehoff Unternehmensgruppe und Ihr starker Partner wenn es um die Bereiche Eckbankgruppen, Küchenessplätze, Tresen- und Barhocker geht. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2001 im Zuge der Neustrukturierung der Niehoff-Gruppe.
Niehoff Sitzmöbel GmbH
Am 1. Januar 1978 von Theo und Gerda Niehoff gegründet, blickt die Niehoff-Sitzmöbel GmbH auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück.
Mit der breiten, aktuellen und marktgerechten Kollektion im Bereich Speisezimmermöbel bietet die Niehoff-Unternehmensgruppe dem Möbelhandel eine große Auswahl an interessanten Kombinationsmöglichkeiten diverser Holz- und Metallfarben und verschiedener Bezugsstoffe. Seit Gründung der Niehoff-Sitzmöbel GmbH wurde kontinuierlich die Expansion des Unternehmens vorangetrieben.
Die Alape Markenphilosophie:
shaping space
Alape steht seit 112 Jahren für Qualitätslösungen im Sanitärbereich. Der kontinuierliche, direkte Dialog mit Architekten und Planern ist heute längst die Basis unseres Denken und Handelns. Unser Ziel ist es, mit systemisch aufgebauten Produkten die individuellen Architektur- und Planungsprozesse gestalterisch und technisch mit einem Höchstmaß an Vielfalt und Qualität zu unterstützen.
Das private Badezimmer hat sich zum anspruchsvollen Lebensraum entwickelt. Mit einem intelligenten abgestimmten Komponentensystem ermöglichen wir Bäder für Menschen mit hohen Ansprüchen an Badarchitektur, Produktdesign und Authentizität der Materialien. Badgestalter finden in uns einen Partner, der individuelle Gestaltung und Perfektion der technischen Schnittstellen gleich hoch ansetzt. Informieren Sie sich - und lassen Sie sich inspirieren.
Hotels, Bürogebäude, Museen, Bars und Restaurants - der Sanitärraum gewinnt in öffentlichen Architekturen immer mehr an Bedeutung. Zunehmend prägt er das Image des Gebäudes mit. Eine Herausforderung für den Architekten, denn der mit vielfachen Funktionen belegte Raum muss aus der architektonischen Fläche heraus geplant werden. Mit der integrierten Systemwand unterstützen wir Planer bei dieser Aufgabe durch systemisch angelegte Lösungen, deren technischen Schnittstellen aufeinander abgestimmt sind. Und mit der freistehenden Systemwand ermöglichen wir sogar die Gestaltung ganz neuer Raumordnungen. Informieren Sie sich - und lassen Sie sich inspirieren.
Shaping space heißt „Raum gestalten“. Soweit, so scheinbar einfach. Für den Architekten, Innenarchitekten oder den Badplaner, bedeutet dies weit mehr. Henning Sieverts, Alape Geschäftsführer, versetzt sich in seine Klientel hinein: „Wie der Architekt verstehen auch wir Raumgestaltung als schöpferischen Prozess: Der Raum ist höchstes Ordnungsprinzip. Die Produkte müssen sich diesem Prinzip unterordnen und die Raumwirkung unterstützen.“ Die persönliche Handschrift des Gestalters könne nur auf diese Weise optimal zum Tragen kommen: „Wirklich individuell geplante Bäder erfordern ein koordiniertes System, das auf drei Ebenen perfekt funktioniert: Es liefert zurückhaltend und universell designte Bausteine mit hohem ästhetischem Wert. Es bietet zuverlässig technische Lösungen für sämtliche Schnittstellen. Und es sichert die hochwertige Umsetzung durch optimale Prozesspartner“, so Sieverts. Genau hier setzt Alape an: „Nicht das einzelne Produkt steht im Fokus – sondern ein auf spezifische Bedürfnisse abgestimmtes Programm, das wir gemeinsam mit unserem Partner-Netzwerk auf allen Ebenen in höchster Qualität realisieren. Wir verstehen uns als Plattform, die Gestaltung, Prozess und Technik vereint“, ergänzt Matthias Hagedorn, in der Geschäftsleitung verantwortlich für Marketing und Vertrieb.
Freiheit in der Bad-Gestaltung
Mit dem Komponenten-System ermöglicht Alape dem Bad-Gestalter, seine individuellen Raumideen durch technisch und formal aufeinander abgestimmte Produkte Wirklichkeit werden zu lassen. Dies führt zu einem deutlich verringerten Planungsaufwand. Eine bewusste Abkehr vom Seriengedanken macht alle einzelnen Komponenten – vom Becken über Trägerplatten und Stauraumelemente bis hin zum Zubehör – nach dem Baukastenprinzip miteinander kombinierbar. Puristisch-geometrische Designprinzipien verhelfen dem System zu einer übergeordneten Markenidentität. Der Design-Verantwortliche Jürgen Kloss, wie Hagedorn Mitglied der Geschäftsleitung, dazu: „Unsere Produkte sind zurückhaltende Alleskönner. Durch ihr minimalistisches Design lassen sie sich in verschiedenste Raumkonzepte integrieren – ob klassisch, modern oder avantgardistisch.“ Die einzelnen Produkte wirken in der Gesamtheit der jeweiligen Anlage. Dabei geben sie keine Themen vor, sondern ermöglichen dem Gestalter die Entwicklung originärer Erlebniswelten. Kloss fasst zusammen: „Erst durch das Zusammenwirken von kreativer Gestaltung und den Möglichkeiten, die wir dem Bad-Gestalter dazu an die Hand geben, wird die Maxime unseres Handelns Realität: shaping space – das bewusste Formen eines Raumes.“
Präzision in der Formensprache
Reine Formen schaffen – das ist das Ziel, das Alape gemeinsam mit seinen Design-Partnern busalt design/Traunreut, Jahn Lykouria Design/London und sieger design/Sassendorf verfolgt. Um eine solche Präzision, Geometrie und Flächigkeit zu erreichen, stellt Alape hohe Anforderungen an verwendete Materialien: Für seine Becken und Waschtische nutzen die Goslarer daher die Vorzüge des Verbundwerkstoffs glasierter Stahl. Die Produkte zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit und Strapazierfähigkeit aus und sind ihren keramischen Pendants an Exaktheit, Farbbrillanz und Reinheit deutlich überlegen. Darüber hinaus bietet Alape innerhalb seines Komponenten-Systems einen Mix von architekturrelevanten Materialien an, die die klare Formgebung unterstützen.
Tradition als Basis für Innovation
Wo liegen die Wurzeln dieser Unternehmensphilosophie, die den hohen ästhetischen Anspruch von Architekten mit großem Praxisnutzen verbindet? Vor 110 Jahren, 1896, gründete Adolf Lamprecht im sächsischen Penig das Unternehmen – daher die charakteristische Aussprache der Marke: A.-La.-Pe. Am Beginn standen einfache Email-Produkte, die aber meist schon auf den Einsatz im Waschraum ausgerichtet waren. Bald folgte eine deutliche Spezifizierung: In den 40er Jahren kam das erste Mehrzweckbecken auf den Markt – bekannt als klassisches Ausgussbecken. 1970 begann die Produktion des bislang erfolgreichsten deutschen und weltweit ersten Einbaubeckens aus Stahl-Email, dem EW3. Nach und nach baute Alape durch Akquisitionen seine Badmöbel-Kompetenz aus, fertigte z.B. den ersten Möbelwaschtisch. Auch das Netzwerk zu Designpartnern wuchs – bis zur heutigen Expertise für ganzheitliche Raumkonzepte. „Es ist wichtig, zu wissen, wo unsere Wurzeln liegen“, sagt Sieverts. „Denn die Solidität und Erfahrung, die wir aus unserer Historie ziehen, können wir zum Wohl unserer Kunden nutzen: Als echter Partner der Bad-Gestalter ermöglichen wir architektonische Lösungen für die individuelle Praxis.“ Seit 2001 gehört Alape zur Dornbracht-Gruppe und machte damit einen großen Schritt in Richtung Internationalisierung. Mit Erfolg: Heute beträgt die Auslandsquote über 44%.